Seit über einem Jahr verbringe ich täglich ein bisschen Zeit mit Wortspielen. Dazu inspiriert wurde ich in Italien, genauer in Perugia: Ein befreundetes Ehepaar besuchte meine Vermieterin dort, und sie zeigten mir Wortify und Wordle. Seitdem bin ich Fan oder sogar mehr noch: Nerd. Ich habe selbstverständlich schnell festgestellt, dass ich nicht die einzige bin. Schließlich existieren eine Menge solcher Wortspiele, und es scheint, als haben sie alle Hochkonjunktur: Wordle gibt’s beim Spiegel, bei der SZ, bei allerhand Regionalzeitungen, und die FAZ nennt es herzig „Wörtchen“.

Aber vor allem „Wortify“ hat es mir angetan. Schauen Sie selbst: https://6mal5.com/wortify/ Ich gestehe: Ich spiele es immer bis Level 9. Also bin ich täglich ein erklärtes „Genie“;-)). Mich reizt es vor allem, wenn man die Levelleiter vom Anfänger über den Lexikönner, Vollprofi, Lord Wort bis zum Genie mit möglichst wenig Punkten und damit mit möglichst wenig Wörtern erklimmt. Das ist so richtig herausfordernd, weil der Buchstabenmix, der angeboten wird, weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick genügend Begriffe bereithält. 

Übrigens: Ich ärgere ich mich immer wieder maßlos und muss gleichzeitig über meinen Ärger lächeln, wenn die KI deutsche Wörter nicht kennt und damit nicht erlaubt. Oder – genauso doof – umgekehrt hin und wieder welche erlaubt, die wir und der Duden nicht kennen. Zum Beispiel: „Verkleinern“ akzeptierte Wortify nicht! Dabei hätte ich damit ein Panagramm erreicht – das gibt besonders viele Punkte. 
Zusammen mit jemandem zu spielen, macht auch große Freude, und wir fordern unseren Wortschatz gern heraus... Aber genug der Worte: Spielt doch mal selbst!