Gespräch unter Sternsammlern
Ich bin da, ja - ich
Chimären von Haut an Haut
Himmelnah bei der Mondin
Tausend und eine Nacht lang
Einsam eingerichtet in trauten Gefilden
Lebt es sich verstörend heimisch
Einmal jedoch zu den Sternen aufgebrochen
Fängt das funkelnd Sammeln an - als
Ob es immer schon so wäre!
Nicht, dass nichts vorher währe...
Ich hör’ deine Stimme so gern
Ein Stundenklang von Worten
Ringsum mein Herzohr wundersam
Sternsammler bei Sternsammler
Ornamente einer Mondsternsinfonie
Glühend bisweilen auch verzagend
Erzählt es sich so ’traut und wahr
Ringsum nichts als Nachtschattental
Niemand, nirgends klingt ein störend Laut
Mondsüchtig könntest du werden
Ich hör dich das sagen
Töricht wie tröstend der Gedanke
Dir nah zu sein
Im Lichtstrahl der Mondin
Ruhevoll und ruhelos – beide hauchweit entfernt.